Aktuelle Ausstellung
Different Languages
|24.10.2026 - 12.12.2026
|Jean-François Guiton, Atsushi Mannami, Joachim Manz, Noriyuki Suzuki,
Unter dem Titel Different Languages setzt die Galerie die Reihe fort, Künstler und Künstlerinnen zu zeigen, mit denen sie in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet hat. Nachdem in der Jubiläumsausstellung im TOR 40 ausschließlich großformatige Malerei zu sehen war, folgen nun Positionen mit unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Strategien. Dabei wird eine Vielstimmigkeit an inhaltlichen Themen und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten der Künstler*innen sichtbar.
Different Languages zeigt vier Künstler, die dreidimensional und mit dem Raum arbeiten. Über die intensive Beschäftigung mit ihrem jeweiligen Arbeitsmaterial haben sie eigenständige künstlerische Sprachen entwickelt, die in dieser gemeinsamen Präsentation auch einen neuen Text ergeben können.
Jean-François Guiton arbeitet seit vielen Jahren mit technischen Medien, wie Video- und Klanginstallationen. In der Ausstellung sind Installationen zu sehen, die nicht sichtbare Elemente behandeln. So z.B. den Wind, der nur an seinen Auswirkungen auf Räume und Körper zu erkennen ist oder das unter der Haut liegende Skelett.
Atsushi Mannami kombiniert plastische Arbeiten in Keramik mit malerischen Herangehensweisen. Seine Installationen aus keramischen Elementen und gefundenen Alltagsgegenständen thematisieren den Wohn- und Stadtraum und seine kulturelle und geografische Prägung. Auf beides hat Mannami aufgrund seiner japanischen Herkunft einen eigenen Blick.
Joachim Manz bevorzugtes Arbeitsmaterial ist der Feinbeton. In der Ausstellung zeigt er neue Arbeiten, die einen Assoziationsrahmen an Räume als Wohnraum und Rückzugsort öffnen, aber auch an Stadträume mit avancierten gestalterischen Setzungen.
Noriyuki Suzuki benutzt mehrheitlich technische Medien und Algorithmen für seine Installationen. Er zeigt in dieser Ausstellung Skulpturen aus Kunststoff, die er von einer Software entwickeln ließ, die eingesetzt wird, um den Materialverbrauch für Industrieprodukte zu optimieren.
